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Rückenschmerzen: Ursachen und Tipps

Am 15. März ist Tag der Rückengesundheit.

Rückenschmerzen: Ursachen und Tipps

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    Rückenschmerzen: Ursachen und Tipps
    Rückenschmerzen: Ursachen und Tipps Foto: Antonioguillem, stock-adobe.com

    Aua - beim Aufstehen geht der Griff nach hinten, und ein schmerzverzerrtes Gesicht verrät es, Günter W. hat wieder massive Rückenprobleme. Damit zählt er zu einer Mehrheit in Deutschland, denn viele leiden unter Rückenschmerzen.  Für diese gibt es verschiedenste Ursachen: Schlechte Haltung, mangelnde Bewegung, eine Verletzung, falsches Liegen oder Sitzen, Fußprobleme und vieles mehr.  

    Rückenschmerzen sind Hauptgründe für Krankschreibungen 

    Das Kreuz mit dem Kreuz zählt zu den Hauptgründen für Krankschreibungen. Dabei ist es besonders besorgniserregend, dass bei unter 20-jährigen Arbeitnehmenden ein sprunghafter Anstieg zu verzeichnen ist – nahezu jeder oder jede Fünfte (18 Prozent) hat in dieser Altersgruppe bereits mit Problemen im Rücken zu kämpfen, wie eine Studie  der Heimat Krankenkasse zeigt.  

    Der „Tag der Rückengesundheit“, am 15. März, ist deshalb eine gute Gelegenheit, sich über Strategien zu informieren, um solchen Beschwerden aktiv vorzubeugen und entgegenzuwirken.  

    So vermeidet man  Rückenprobleme  

    Hier einige Tipps:  

    • In Bewegung bleiben  
      Am wichtigsten, wie bei so vielen Beschwerden, ist Bewegung. Doch oft werden Rückenschmerzen falsch bewertet. So kann etwa der Rat, sich bei Schmerzen zu schonen, beim Rücken das Gegenteil bewirken, da zu wenig Bewegung die Muskulatur schwächen und damit die Schmerzen verstärken kann. Bei Schmerzen im Rücken also nicht in eine Schonhaltung gehen, sondern bewusst die Bewegung suchen. Ganz gleich ob Spazierengehen, Nordic Walking, Radfahren oder Schwimmen, sich zu bewegen, ist die beste Medizin. Durch sie wird der Rücken entlastet und die Muskeln werden gestärkt. Daher ist sie auch einer der wichtigsten Ratschläge, denn sie hilft, Beschwerden erst gar nicht entstehen zu lassen.
    •  Abnehmen
      Bei vielen Betroffenen hilft es, das Gewicht zu reduzieren, denn durch Übergewicht wird    der gesamte Bewegungsapparat überlastet – die Gelenke, die Muskulatur, und die Knochen. Gewichtsreduktion senkt das Risiko für Rückenprobleme und Bandscheibenvorfälle in vielen Fällen deutlich.
    • Ausreichend schlafen  
      Gesunder Schlaf ist Balsam für den Rücken. Wichtig ist dabei, dass die Bandscheiben, die während des Tages an Flüssigkeit verlieren und abflachen, die Möglichkeit bekommen, wieder aufzutanken und sich auszudehnen. Daher sind beispielsweise die richtige Matratze und der dazu passende Lattenrost von Bedeutung.
    • Stress abbauen
      Rückenschmerzen haben oft auch psychosomatische Ursachen. So führt beispielsweise Stress zu Anspannung. Zeitdruck und Belastungen sitzen einem dann im wahrsten Sinne des Wortes „im Nacken“. Deshalb gilt es in allen Lebensbereichen, Stress möglichst zu vermeiden und für Entspannung zu sorgen. So können manchmal ein duftendes Bad in der Wanne oder ein beruhigender Waldspaziergang manchmal schon Wunder wirken.
    • Smartphone-Nutzung überdenken 
      Auf ein neues Phänomen weist die Wortschöpfung „Handynacken“  hin: Der gesenkte Kopf, meist noch über einen längeren Zeitraum, um auf den Bildschirm zu blicken,  schadet oft der Nackenmuskulatur.  Es kommt oft zu Verspannungen und Schmerzen, die bis in die Arme, Beine und den Kopf ausstrahlen können. Mit einer bewussteren und reduzierten Nutzung des Smartphones, lassen sich solche Beschwerden reduzieren. 
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